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Waldtag

Unser neuestes Projekt „Waldtag“ ermöglicht es kleinen Gruppen aus Kitas und Schulen, mit fachlicher Begleitung von Wildnispädagogen auf wöchentlicher Basis zwei bis drei Stunden im Wald zu verbringen.

Das Angebot „Waldtag“ basiert auf der Theorie und Praxis der Wildnispädagogik. Die meisten Menschen – nicht zuletzt die Menschen in Großstädten – haben die unmittelbare Verbindung zur Natur verloren; kleine Kinder finden jedoch auf natürliche Weise sehr schnell den Zugang zu ihr wieder. Die Natur bietet alles, was Kinder für ihre Entwicklung brauchen: das Spielen ohne Spielzeuge, das Suchen, Finden und Verstehen, das Verständnis für natürliche Kreisläufe, jede Menge Abenteuer und nicht zuletzt auch die Möglichkeit, Wildtiere zu sehen, zu hören oder ihre Spuren zu finden. Im Wald können die Kinder ihre Sinne und Motorik durch Spielen, Lauschen und Beobachten schulen, handwerkliche Fertigkeiten beim Basteln, Bauen und Schnitzen erwerben, ihre Konzentrationsfähigkeit etwa beim Betrachten eines bunten Käfers oder beim Zuordnen von Vogelstimmen zu schärfen. Gelegentlich stehen auch Tagesausflüge auf dem Programm, die vorwiegend zum Besucherzentrum für Natur- und Umwelterziehung „Drei Eichen“ in der Märkischen Schweiz führen (http://www.dreichen.de/).

Besonders wichtig in diesem ganzheitlichen Lernprozess ist die Vermittlung von grundlegendem Respekt und einer Verbundenheit gegenüber der Natur und allen Lebewesen. Dazu gehören Sitzkreise, bei denen gesprochen, zugehört, gesungen und natürlich auch gegessen wird. Hierbei haben die Kinder die Möglichkeit, von ihren Erlebnissen zu berichten und ihre Gefühle zu äußern.

Der „Waldtag“ ist ein Projekt, was der Träger aus Überzeugung und zusätzlich für die Kinder anbietet. Momentan kann dieses Projekt nur mit einer begrenzten Anzahl von Kindern umgesetzt werden.